Von den mehr als 13.500 Anträgen entfallen in den Jahren 2017/2018 2.012 Anträge auf Elektro-Motorräder und Elektro-Mopeds. "Elektromobilität im Zweiradbereich hat enormes Potential. Vergleicht man die Zahlen 2018 Jänner bis November mit demselben Zeitraum 2017 so stehen wir bei 1.971 Verkaufseinheiten. Das entspricht einem Wachstum von mehr als 40 Prozent und einem Marktanteil von 5 Prozent am Gesamtmarkt", so Mag. Karin Munk, Generalsekretärin der Arge2Rad, dem Dachverband der Österreichischen Zweiradindustrie und Importeure. Durch die Bundesförderung der Elektromobilität hat sich dieser Markt - insbesondere bei Mopeds - sehr gut entwickelt. Wir bemerken eine hohe Akzeptanz im urbanen Bereich. Immer mehr Österreicher und Österreicherinnen steigen gerne vom Auto auf das Moped um, um Stau zu vermeiden, dem Parkplatzproblem zu entgehen und einfach Geld zu sparen - das Elektromoped ist hier Problemlöser Nummer 1. Durch die zusätzliche Förderung der Motorrad- Equivalente (Klasse L3e) in der Höhe von 500 Euro seitens der Importeure und deren Verdoppelung seitens der Bundesförderung erhofft sich die Branche auch einen Marktimpuls in Richtung der Mobilität außerhalb des urbanen Gebietes.

Förderungen im Detail:

  • L1e: 350 Euro Importeur/350 Euro Bund (unter der Voraussetzung, dass der Strom aus 100 Prozent erneuerbarer Energie kommt)
  • L3e: 500 Euro Importeur/500 Euro Bund (unter der Voraussetzung, dass der Strom aus 100 Prozent erneuerbarer Energie kommt)