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Zufriedenheit in der Zweiradbranche mit dem Verkaufsjahr 2018



Gesamtmarkt (ohne Mopeds) um 4,6% gestiegen 26.041 Einheiten belebten 2018 den österreichischen Motorradmarkt. Das entspricht einem Plus von 4,6%. Gewinner sind hohe Kubaturen und Elektromopeds.

Moped weiterhin rückläufig 12.101 Mopeds wurden 2018 in Österreich verkauft, das stellt einen Rückgang von 23 % dar. Die Gründe dafür sind vielfältig.

Es gab im letzten Jahr eine gesetzliche Änderung in der Gesetzgebung. Das Moped wurde von Euro 3 auf Euro 4 umgestellt. Durch diese Änderung kam es im Herbst 2017 einerseits zu „Vorziehkäufen“ und andererseits auch zu Tageszulassungen bei den Importeuren. Die Marktsituation spiegelt sich auch im Erwerb des Mopedführerscheins wieder. „Das Moped verliert gerade im urbanen Bereich weiterhin an Terrain. Grund dafür sind einige Faktoren“, so Karin Munk, Generalsekretärin der Arge 2Rad. „Wir bemerken aber auch einen Abtausch des klassischen Mopeds einerseits durch den A1 Schein, der nur ein Jahr nach Erreichen des Mopedalters einen kompletten Führerschein ermöglicht und damit das Fahren eines 125cc Fahrzeug, und andererseits ersetzt das Elektromoped auch immer öfter den klassischen Benziner,“ so Munk. Die geringe Geschwindigkeit (und Beschleunigungsmöglichkeit) von max. 45km/h mag ein weiteres Argument sein. Das Mithalten im raschen Verkehrsfluss ist mit dieser Geschwindigkeit nicht möglich.

Der Motorradmarkt ab 125ccm stark gestiegen
Der Motorradmarkt im höheren Kubaturbereich (ab 125ccm) ist in Relation zum Gesamtmarkt besonders stark mit 8,8 % und 13.965 Einheiten gestiegen. Kluge Modellpolitik, das gute Preis/Leistungsverhältnis und das Wiedereinsteigen vieler Österreicher und Österreicherinnen machen dieses Segment zum Gewinner des Gesamtmarktes.

Elektromobilität gibt weiterhin Vollgas
Von den mehr als 13.500 Anträgen an den Bund entfallen in den Jahren 2017/2018 2.012 Anträge auf Elektro-Motorräder und Elektro-Mopeds. „Elektromobilität im Zweiradbereich hat enormes Potential. Vergleicht man die Zahlen 2018 Jänner bis Dezember mit demselben Zeitraum 2017 so stehen wir bei 2.130 Verkaufseinheiten. Das entspricht einem Wachstum von mehr als 40 Prozent und einem Marktanteil von 5 Prozent am Gesamtmarkt“, so Mag. Karin Munk, Generalsekretärin der Arge2Rad, dem Dachverband der österreichischen Zweiradindustrie und – importeure. „Durch die Bundesförderung der Elektromobilität hat sich dieser Markt - insbesondere bei Mopeds - sehr gut entwickelt. Wir bemerken eine hohe Akzeptanz im urbanen Bereich. Immer mehr Österreicher und Österreicherinnen steigen gerne vom Auto auf das Moped um, um Stau zu vermeiden, dem Parkplatzproblem zu entgehen und einfach Geld zu sparen – das Elektromoped ist hier Problemlöser Nummer 1.“ Durch die zusätzliche Förderung der Motorrad- Equivalente (Klasse L3e) in der Höhe von 500 Euro seitens der Importeure und deren Verdoppelung seitens der Bundesförderung erhofft sich die Branche auch einen Marktimpuls in Richtung der Mobilität außerhalb des urbanen Gebietes für die nächsten beide Jahre.

Ausblick 2019
Der Branchenausblick auf das Kalenderjahr 2019, sieht - abgesehen vom Moped - ebenfalls positiv aus. Es kommen eine Vielzahl von neuen Volumensmodellen auf den Markt, was gemeinsam mit der guten Konjunkturlage zu einer weiteren Steigerung des Marktes über 50 cc führen sollte.
2019 Event:
www.bike-austria.at vom 1. – 3, Februar

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